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Dr. Saskia Ludwig, MdB fordert Realismus statt Ideologie in der Energiepolitik

Realismus statt Ideologie

Berlin/Brandenburg, 21. Juli 2026 – Die Brandenburger CDU-Bundestagsabgeordnete und Mitglied des Ausschusses für Wirtschaft und Energie, Dr. Saskia Ludwig, fordert ein Umdenken in der deutschen Industrie- und Energiepolitik. Die jüngsten Aussagen des Evonik-Chefs Christian Kullmann sind ein Weckruf an die deutsche Politik.

Kullmann fordert, den Kohleausstieg an die Versorgungssicherheit zu koppeln und die angestrebte Klimaneutralität bis 2045 auf das Jahr 2050 zu verschieben. Der Chef des Chemiekonzerns argumentiert, dass die Verschiebung die deutsche Industrie entlasten könne und der deutsche Anteil an den weltweiten CO2-Emissionen sehr gering sei. 

Die Abgeordnete Dr. Saskia Ludwig unterstützt die Aussagen des Evonik-Chefs und erklärt dazu: 

Deutschland droht, sich mit moralischen und unrealistischen energiepolitischen Traumvorstellungen selbst zu zerstören. Wenn wir eine starke Industrie behalten wollen, dann müssen wir Versorgungssicherheit gewährleisten und den Wettbewerb stärken. Wir gefährden Arbeitsplätze, Wertschöpfung und Investitionen. Eine Anpassung des angestrebten Ziels der nationalen Klimaneutralität ist unumgänglich.“ 

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