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Oberbürgermeisterin Aubel verletzt Neutralitätspflicht – reine Doppelmoral!

Potsdams Oberbürgermeisterin Noosha Aubel hat am 15. Oktober 2026 öffentlich und in ihrer Funktion als Rathauschefin auf dem Alten Markt bei der Kundgebung der Kampagne „AfD-Verbot.jetzt“ gesprochen. Sie hat sich dort klar für ein Verbotsverfahren gegen die AfD ausgesprochen.

Die Brandenburger Bundestagsabgeordnete Dr. Saskia Ludwig (CDU) kritisiert das Vorgehen Aubels: „Als parteilose Oberbürgermeisterin ist Aubel verpflichtet, die Interessen aller Potsdamer Bürger zu vertreten – unabhängig von ihren politischen Überzeugungen, denn im Wahlkampf hatte sie genau dafür geworben.“

Wenige Wochen zuvor hatte Aubel ihren Beigeordneten Bernd Rubelt scharf angegriffen und einen Abwahlantrag gegen ihn mitunterzeichnet. Anlass war, dass Rubelt Anfang September als Privatperson eine Veranstaltung besucht hatte, bei der kritische Positionen zum Klimawandel vertreten wurden. Die Oberbürgermeisterin hatte den Besuch Rubelts mit seinem Amt als unvereinbart gebrandmarkt. „Dass nun Frau Aubel als Oberbürgermeisterin selbst auf einer politischen Kundgebung auftritt und das Verbot einer demokratisch gewählten Oppositionspartei fordert, ist reine Doppelmoral und nicht hinnehmbar. Das verstößt gegen Ihre Neutralitätspflicht. Ich fordere Frau Aubel auf, ihren bisherigen Kurs zu korrigieren,“ so die Bundestagsabgeordnete Dr. Ludwig.

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